alinasobotta

ALINA SOBOTTA

KEIN ORT. NIRGENDS.

Nach Christa Wolf

Theater an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 2026

Spiel Frank Casal, Maëlle Giovanetti, Amal Omran

Regie Alina Sobotta Musik Clara Brezinka Raum & Licht Bekim Aliji Kostüm Katharina Lautsch

Woran glauben Sie noch? Worauf hoffen Sie, was wünschen Sie – und wer macht mit?

Sie sind eingeladen zu Tee und Unterhaltung. Vor den Fenstern ist es nebelig und kalt. In Europa herrscht Krieg. Es ist Winter. In einem Salon lässt Christa Wolfs Roman Kein Ort. Nirgends Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist aufeinandertreffen – zwei Dichtende, Suchende, die ihrer Zeit fremd geblieben sind und sich jung für den Tod entschieden haben.

Die Idee des Salons und die Themen aus Kein Ort. Nirgends möchte die gleichnamige Inszenierung weiterdenken: Was heißt es heute, Kunst zu machen? Welche Radikalität fordern wir von ihr, welche Freiheit im Denken trauen wir uns zu? Und wo ist Heimat, wo Seelenverwandtschaft in dieser Gegenwart?

©Franziska Götzen

Drei Figuren ringen um die Notwendigkeit, Utopien zu formulieren – trotz allem. Der Salon, der hier im Foyer des Theater an der Ruhr entsteht, ist kein historisches Tableau, sondern ein Raum der gemeinsamen Befragung. Die Figuren suchen, hoffen, zweifeln, befragen und widersprechen sich. Hören Sie zu, mischen Sie sich ein, halten Sie aus, was nicht bequem ist.

LENZ

Eine Collage ohne Sprache nach Motiven von Georg Büchner und Jakob M. R. Lenz

Kampnagel, Hamburg  2025

Spiel Luis Brunner, Lucas Zach 

Regie Alina Sobotta Bühne und Kostüm Simone Ballüer Sound Clara Brezinka Dramaturgie Leonard Kaiser 
Licht und Bühnenbildassistenz Burkhard Eichhorn Bühnenbildassistenz Mia Bernecker Beratung Barbara Schmidt-Rohr

Inspiriert von Georg Büchners gleichnamiger Erzählung Lenz, die von dem realen Aufenthalt des Autors Jakob M. R. Lenz in einem Gebirgsdorf handelt, übersetzen wir das Textfragment in performative Bilder.  Zwei junge Männer und ein geschmücktes Grab auf einer scheinbar endlosen Rasenfläche durchleben Trauer, Hoffnung, innere Leere und entfesselte Energie. Der Zustand der Zerrissenheit übersetzt sich in die Unzuverlässlichkeit des Raumes und die Beziehung der beiden Männer: Sind sie Brüder, Liebhaber oder Feinde? Werden sie sich retten oder in den Tod stürzen?

©Patrick Sobottka
©Patrick Sobottka
©Patrick Sobottka

SOLARIS

nach Stanisław Lem

Kampnagel, Hamburg  2024

Spiel Lena Brückner, Sofia Iordankskaya, Max Kurth

Regie Alina Sobotta Bühne Julius Böhm Kostüm Luca Punke 
Musik Edyta Jarząb Dramaturgie Kaija Knauer 
Bühnenbildassistenz Peng Zchei Probenfreund Ilario Raschèr

Wohin mit diesen schamvollen Erinnerungen und innersten Sehnsüchten? Was will der Ozean?

©Julius Böhm

TÖRLEß

nach Robert Musil

Deutsches Schauspielhaus Hamburg – Malersaal 2023

Spiel Eva Bühnen, Cedric Eich, Luisa Krause, Daria Lik

Regie Alina Sobotta Bühne / Sound  Laetitia Megersa, Leonard Schulz Kostüme Luca Punke Maske Oliver Velthaus Dramaturgie Julia Herrgesell

„Kann denn ein Mensch nach etwas Derartigem wieder so vergnügt und leicht sein?“ – hell yes! The kids are not alright. They never were.

©Richard Stöhr

3 SCHWESTERN

Eingeladen zum Theaterfestival deutscher Sprache in Prag 2022

Nach A.P. Tschechow

Mit Emma Bahlmann, Christine Korfant, Nils van der Horst/Max Kurth

Regie Alina Sobotta Dramaturgie Sarah Heinzel
Kostüme Jana Mehner Musik Christopher Loy

„Die Zeit ist da, etwas Ungeheures kommt auf uns zu, ein heftiger Sturm bereitet sich vor, zieht auf, er ist schon nah…“


„Wenn man in Russland den Humor verliert, dann stirbt man.“ (Pussy Riot)

©Patrick Sobottka

CALIGULA

nach Albert Camus

Hamburger Sprechwerk Theater 2020

Mit Christine Korfant

Regie Alina Sobotta Dramaturgie Martin Györffy, Philipp Tolios Kostüm Trisha Jung Licht Marlen Balzer, Alexander Klessinger

©Patrick Sobottka